Blumengarten Monat August

Für alle abgeblühten Stauden ist im August die beste Zeit zum Teilen und Umpflanzen. Sie haben dann bis zum Herbst noch genügend Zeit zum Einwurzeln, so das sie den Winter gut überstehen. Das Einwachsen wird wesentlich gefördert, wenn der Boden zwischen den frisch gepflanzten Stauden mit einer etwa 3 cm starken Torfschicht bedeckt wird. Auch verrotteter Stallmist eignet sich dazu. Die Schicht kann auch stärker sein. Wird gleich nach dem Aufbringen der Bodendecke durchdringend gegossen, bleibt die Erde darunter sehr lange gleichmäßig feucht.

Die an den Stengeln der Tigerlilie (Lilium tigrinum) und Feuerlilie (Lilium bulbiferum) sitzenden Brutzwiebeln werden gesammelt und im August in die Erde gebracht. Zum Legen der Brutzwiebeln braucht man nur wenig Platz, weil ein Reihenabstand von 12 bis 15 cm genügt. Auf der Reihe gibt man ihnen gleich einen Abstand von etwa 5 cm und drückt sie auch ungefähr so tief in den Boden ein. Einfacher und übersichtlicher ist das Ziehen einer 5 cm tiefen Rille, in die man die Brutzwiebeln legt und die dann zugezogen wird. Anschließend erhält die mit Brutzwiebeln belegte Fläche eine Bodendecke (siehe wie oben).

Von den Kaiserkronen ( Fritillaria imperialis ) sollte man beim Kauf nur reichblühende Sorten wählen. Der Kaiserkrone sagt ein sonniger Standort und kräftiger humusreicher Boden am besten zu. Die Zwiebel legt man etwa 20 cm tief in den Boden und 25 cm auseinander. In lockeren, leichten Böden muß die Pflanztiefe 30 cm betragen, weil sonst die Zwiebeln auswintern.

Dahlien blühen um so reicher, je öfter man die unansehnlichen und verblühten Blumen entfernt.

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